DEVOȚIUNI ZILNICE: GERMANĂ-MAGHIARĂ-ROMÂNĂ-27:12:2025
DEVOȚIUNI ZILNICE: GERMANĂ-MAGHIARĂ-ROMÂNĂ
ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH
Er unterredete sich aber in der Synagoge an jedem Sabbath und überzeugte Juden und Griechen. Apostelgeschichte 18,4
Autor: Alfred Christlieb (* 26.02.1866; † 21.01.1934) deutscher Theologe
Die Lebensgeschichte von Aquila und Priscilla
1. Die Ausweisung aus Rom
Wir lesen in Apg. 18, 2, dass Aquila und seine Frau Priscilla erst kurz vorher nach Korinth gekommen waren. Es hatte sie in Rom, wo sie ein Geschäft als Zeltmacher (Teppichmacher) betrieben, zusammen mit allen andern Juden ein Ausweisungsbefehl des Kaisers Claudius getroffen. Was wird das damals für ein Klagen und Jammern gewesen sein über die ungerechte Judenverfolgung! Claudius hatte diese sicher darum durchgeführt, weil er um die Gunst des Volkes buhlte, das die Juden nicht leiden mochte.
Wie die andern waren Aquila und Priscilla hart betroffen. Sie ahnten sicher nicht, wie der ewige Plan GOTTES diesen schweren Schlag zu einer gesegneten Wende in ihrer Lebensgeschichte benutzen wollte. Claudius verjagte die Juden genau zu der Zeit aus Rom, als Paulus mit seiner Wirksamkeit in Korinth begann. In dieser Stadt hatte das vertriebene Ehepaar Zuflucht gefunden. Dort kamen sie mit dem Apostel in Verbindung. Was sie von ihm empfingen, war viel mehr als alles, was ein römischer Kaiser ihnen je rauben konnte.
Das in die Familiengeschichte gefügte Leid wurde unter GOTTES hoher Hand eine Quelle des Segens. Schickt GOTT nicht auch heute manche Not in Häuser und Familien, mit der er Segensabsichten verbindet? Menschen sollen mit ihm, dem lebendigen GOTT, in Verbindung kommen, sollen seine Botschaft hören lernen.
2. Die Zeit in Korinth
In Aquilas neu eröffnetem Zeltmachergeschäft in Korinth spricht eines Tages ein fremder Jude vor, der des gleichen Handwerks ist. Er bittet, als Mitarbeiter aufgenommen zu werden. Es ist der Apostel Paulus. Seine Gestalt ist klein und verächtlich. Seine Erscheinung und sein Auftreten muss aber doch Vertrauen bei Aquila geweckt haben. Dieser nimmt ihn auf (V. 3) - und wird es in alle Ewigkeit nicht bereuen! Aquila und Priscilla finden in dem neuen Mitbewohner nicht nur einen brauchbaren und gewissenhaften Arbeiter, sondern sie werden durch ihn zu einer wahren Herzensbekehrung geführt. Wie werden sie verlernt haben, GOTTES oft unbegreifliche Führungen - ihre Vertreibung aus Rom - zu kritisieren! Wie werden sie gewiss geworden sein, dass GOTT mit den Seinen einen Plan hat und dass ihnen auch das Schwere und Rätselvolle zum besten dient!
Das Zusammenleben der drei Hausbewohner wird uns nicht näher ausgemalt. Ganz sicher aber haben Aquila und Priscilla bald gespürt, welcher Segensträger mit diesem Paulus zu ihnen gekommen ist. Sie haben gemerkt: Wir haben einen wahren Beter bei uns. Sie haben festgestellt: Der neue Hausgenosse ist im Irdischen, in seiner Berufserfüllung treu, und er ist ein vollmächtiger Zeuge des Evangeliums. Wie wird Paulus zum HERRN beständig gefleht haben: Schenke mir die Seelen dieser Hausgenossen! Wie wird er die Tischgespräche über die alltäglichen Geschäftsdinge hinaus mit geistlichem Wert gefüllt haben! Wort und Wandel des Paulus wirken zusammen und überführen schließlich das Ehepaar Aquila und Priscilla von der Wahrheit der Botschaft, die Paulus bringt. Sie werden ein Eigentum des HERRN JESUS CHRISTUS.
Wir wollen nicht müde werden, vordringlich um die Bekehrung unserer Hausgenossen zu beten. Wir wollen flehen, dass ein tiefgehendes, gründliches Geisteswerk an ihnen geschieht. Wir wollen betend achtgeben, dass sie an uns die Einheit von Wort und Wandel sehen. Dann kann das Wunder einer klaren Bekehrung, das damals im Hause von Aquila und Priscilla geschah, sich auch heute wiederholen. Das Erleben im Zeltmachergeschäft in Korinth ist die wichtige Mahnung an alle Jünger JESUS: Was euch auch immer an Aufgaben zufällt, die vielleicht ins Weite gehen -vergesst nie das Nächstliegende: die Fürbitte für die eigenen Hausgenossen, den Wandel vor GOTT im nächsten und engsten Kreise. Paulus war oft in der Offentlichkeit ein Zeuge JESUS, er war es aber auch bei seinem Mitarbeiter auf der Handwerkerstube. Manche haben große Träume gehabt, sie wollten Segensspuren in alle Welt hinaus tragen, und sie haben versäumt, zuallererst im eigenen Hause ein Segen zu sein.
Die weitere Bewahrung
Sicher gab es in Korinth, wo sie den Weg mit Jesus begannen, für Aquila und Priscilla manche Erprobung ihres Glaubens. Paulus wurde von den Feinden des Evangeliums gerichtlich und mit Aufruhr verfolgt (Apg. 18, 6. 12-17). Da werden die Leute, die den Apostel beherbergten, auch manchen Hass und manche Feindschaft zu spüren bekommen haben. Aber sie standen immer unter dem persönlichen Einfluss und der Gebetsmacht des Paulus. Vielleicht kam es damals bei einem Aufruhr vor, dass sie für das Leben des Paulus ihr eigenes Leben wagten (Röm. 16, 4).
Die Hauptbewährung aber kam später, als Aquila und Priscilla von Paulus getrennt waren. Zwar begleiteten sie den Apostel noch von Korinth nach Ephesus (Apg. 18, 18 f.), aber dann zog Paulus ohne sie weiter. Ach, wie manche gehen zurück, wenn ein bestimmter Prediger oder Evangelist, durch den sie gesegnet wurden, nicht mehr da ist! Wie einst Israel fallen sie zum goldenen Kalb, sobald Mose außer Sicht ist. Aber Aquila und Priscilla blieben treu. Das zeigt, dass sie sich nicht zu Paulus, dem gesegneten Werkzeug, bekehrt hatten und an ihm hingen, sondern dass sie sich wirklich an JESUS CHRISTUS selber hielten.
In Ephesus zeigten sich Aquila und Priscilla gastfrei. Sie nahmen den Apollos zu sich (Apg. 18, 26). Sie sahen, dass ihm, dem <<beredten Mann und mächtig in der Schrift>> (V. 24), noch manches Licht fehlte. Da fingen sie nicht an, hinter seinem Rücken über ihn zu klagen, sondern "sie legten ihm den Weg Gottes noch fleißiger aus" (V. 26).
Später zogen sie wieder nach Rom. Immer mehr sind sie treue, selbständige Mitarbeiter im Reich Gottes geworden. Ihr Haus wurde der Sammelpunkt einer Christengemeinde (Röm. 16, 3-5). Ihr Leben und Dienst wurde eine Segensspur für viele.
Solch eine Segensspur zu verfolgen, ist zum Staunen. Erst wird Paulus ein Segen für seine Hausgenossen. Dann werden diese dem Apollos zum Segen. Der letztere trägt den Segen weiter: <<Er half viel denen, die gläubig geworden waren durch die Gnade. Denn er überwand die Juden beständig und erwies öffentlich durch die Schrift, dass JESUS der CHRISTUS sei>> (Apg. 18, 27 f.).
Wenn auch unsere Lebensgeschichte ganz anders verläuft als die von Aquila und Priscilla, so hat GOTT doch mit all den Seinen das gleiche Ziel: <<Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein>>.
Autor: Alfred Christlieb (* 26.02.1866; † 21.01.1934) deutscher Theologe
Die Lehrtätigkeit des Paulus in Korinth.
Lasst uns beachten, wo, wie und wen Paulus in Korinth lehrte.
1. Der Ort seiner Lehrtätigkeit ist wieder die Synagoge (Schule). Seine üblen Erfahrungen mit diesem Platz hatten sich in der vergangenen Zeit mannigfach vermehrt (Kap. 17, 1. 5. 13). Aber seine Liebe blieb unverändert, seine Geduld ließ nicht nach, da zu wirken, wo er seine Brüder nach dem Fleisch am besten erreichen konnte. Er bleibt uns auch darin vorbildlich (Sprüche 24, 29).
2. Die Art seiner Belehrung war keine trockene, kalt lassende. Es war ein <<Belehren und Überreden>> (Luther: <<Bereden>>). Die Zuhörer merkten unter den Worten des Paulus bald, dass ihnen eine heilige, GÖTTLICHE Überredungsmacht nahetrat (Jeremia 20, 7; Apostelgeschichte 26, 28). GOTTES Wort und GOTTES Geist wirkten überzeugend, und solche Überzeugung lässt nicht gleichgültig, sondern treibt zur Entscheidung für oder gegen CHRISTUS.
Auch heute noch verbindet die rechte Wortverkündigung ein <<Belehren und ein Überreden>>. Beim Belehren allein würde einseitig Kopf und Verstand gefüllt werden. Beim Überreden allein ohne Belehrung würde die Grundlage fehlen und keine Kraft gegeben sein, den GÖTTLICHEN Weg zu gehen.
3. An wen wandte sich die Belehrung des Paulus? Sie wandte sich an alle, an <<Juden und Griechen>>. Wie er keinen einzigen Feiertag vorübergehen ließ, wo er nicht CHRISTUS verkündigte (<<auf alle Sabbate>>), so wollte er auch keine einzige Seele ohne dieses GOTTES-wort lassen. Jene falsche Engherzigkeit, nach der sich der Ruf zum GOTTES-reich nur an die Nachkommen Abrahams wenden sollte, war von ihm längst abgetan. Sein Herz war weit und wollte jeden Volksstamm, Juden wie auch Griechen, mit JESUS CHRISTUS bekanntmachen.
JESUS CHRIST IS LORD!!! - SOLI DEO GLORIA!!!
ÁHÍTATOK MINDEN NAPRA: NÉMETÜL-MAGYARUL-ROMÁNUL
<<Vetekedék pedig minden szombaton a zsinagógában, és igyekezék mind zsidókat, mind görögöket meggyőzni>>. ApCsel 18:4
Szerző: Alfred Christlieb (1866. február 26. – 1934. január 21.), német teológus
Aquila és Priscilla élettörténete
1. A kiutasítás Rómából
Az ApCsel 18:2-ben azt olvassuk, hogy Aquila és felesége, Priscilla nemrég érkezett Korinthusba. Rómában, ahol sátorkészítő üzletet vezettek, a többi zsidóval együtt kiutasítási parancsot kaptak Claudius császártól. Micsoda siránkozás és jajveszékelés kakofóniája lehetett akkoriban a Zsidók igazságtalan üldözése miatt! Claudius biztosan azért hajtotta végre, mert a nép kegyeit kereste, akik nem szerették a Zsidókat.
A többiekhez hasonlóan Aquilát és Priscillát is mélyen megrázta ez a hír. Bizonyára fogalmuk sem volt, hogyan fogja ISTEN örök terve ezt a pusztító csapást felhasználni arra, hogy áldásos fordulópontot hozzon az életükben. Claudius éppen akkor űzte ki a Zsidókat Rómából, amikor Pál megkezdte szolgálatát Korinthusban. Ebben a városban talált menedéket a száműzött pár. Ott kerültek kapcsolatba az Apostollal. Amit tőle kaptak, sokkal több volt, mint amit egy Római Császár valaha is elvehetne tőlük.
A családjuk történetébe szőtt szenvedés ISTEN Kegyelméből az áldás forrásává vált. Vajon ISTEN ma is nehézségeket küld az otthonokba és a családokba azzal a szándékkal, hogy áldást adjon? Az embereknek kapcsolatba kell lépniük vele, az élő ISTENNEL, és meg kell tanulniuk meghallani az üzenetét.
2. Az idő Korinthusban
Egy napon egy külföldi Zsidó, egy kereskedőtársa, odamegy Aquila újonnan megnyílt sátorkészítő műhelyéhez Korinthusban. Azt kéri, hogy vegyék fel munkatársnak. Pál apostol az. Alakja kicsi és szerény. Megjelenése és viselkedése bizalmat kelthetett Aquilában. Aquila szívesen fogadta őt (3. v.) – és soha nem bánta volna meg! Új lakótársukban Aquila és Priscilla nemcsak egy rátermett és lelkiismeretes munkást találtak, hanem ő vezette el őket a szív igazi megtérésére is. Mennyire elfelejthették, hogyan kell kritizálni ISTEN gyakran érthetetlen útmutatását – a Rómából való kiutasításukat! Mennyire biztosak lehettek abban, hogy ISTENNEK terve van népével, és hogy még a nehéz és titokzatos is az ő érdekeiket szolgálja!
A három lakótárs mindennapjait nem részletezi a Biblia. De Aquila és Priscilla hamarosan megérezték, milyen áldást hozott nekik Pál. Rájöttek: Egy igazi imádkozó ember van velünk. Felfedezték: Az új lakótárs hűséges a földi dolgokban, hivatásának betöltésében, és erőteljes tanúja az Evangéliumnak. Mennyire könyöröghetett Pál állandóan az ÚRHOZ: <<Add nekem házunk tagjainak lelkét>>! Mennyire megtöltötte az asztali beszélgetéseket lelki értékkel, túlmutatva a mindennapi üzleti ügyeken! Pál szava és viselkedése együttesen hatott, és végül meggyőzte Aquilát és Priscillát az általa hirdetett üzenet igazságáról. Az ÚR JÉZUS KRISZTUS tulajdonává váltak.
Ne fáradjunk bele abba, hogy buzgón imádkozzunk családtagjaink megtéréséért. Könyörögjünk, hogy a Lélek mély és alapos munkája menjen végbe bennük. Imádságos szívvel gondoskodjunk arról, hogy lássák bennünk a szó és a tett egységét. Akkor ma is megismételhető az Aquila és Priscilla otthonában történt egyértelmű megtérés csodája. A Korinthusi sátorkészítő üzletben szerzett tapasztalat fontos emlékeztető JÉZUS KRISZTUS minden Tanítványa számára: Bármilyen feladat is hárul rátok, még azokra is, amelyek messzemenően kiterjednek, soha ne feledkezzetek meg arról, ami a legközelebb van a kezetekhez: közbenjáró imát a saját családotokért, ISTEN előtt járást a közvetlen és legszűkebb körben. Pál gyakran tanúja volt az ÚR JÉZUS KRISZTUSNAK nyilvánosan, de tanúja volt munkatársának is a műhelyben. Néhányan nagy álmokat álmodtak; áldásokat akartak terjeszteni az egész világon, és elhanyagolták, hogy elsősorban a saját otthonukban legyenek áldás.
További védelem
Korinthusban, ahol az ÚR JÉZUSSAL kezdték útjukat, Akvila és Priszcilla kétségtelenül sok hitpróbát éltek át. Pált az Evangélium ellenségei üldözték, jogi eljárásokkal és lázadásokkal kellett szembenézniük (ApCsel 18:6, 12-17). Azok, akik menedéket nyújtottak az Apostolnak, bizonyára szintén tapasztaltak némi gyűlöletet és ellenségeskedést. De mindig Pál személyes befolyása és imáinak ereje alatt álltak. Talán egy ilyen lázadás során még a saját életüket is kockáztatták Pál életéért (Róma 16:4).
A fő próba azonban később jött, amikor Akvila és Priszcilla elszakadtak Páltól. Bár elkísérték az apostolt Korinthusból Efézusba (ApCsel 18:18-19), Pál ezután nélkülük folytatta útját. Ó, mennyire megfordulnak egyesek, amikor egy adott prédikátor vagy Evangélista, aki által áldást nyertek, már nincs ott! A régi Izraelhez hasonlóan ők is az aranyborjúhoz esnek, amint Mózes eltűnik a szemük elől. De Aquila és Priscilla hűségesek maradtak. Ez azt mutatja, hogy nem Pálhoz, az áldott eszközhöz fordultak, és nem ragaszkodtak hozzá, hanem valóbanaz ÚR JÉZUS KRISZTUSHOZ ragaszkodtak.
Efézusban Aquila és Priscilla vendégszeretőnek bizonyultak. Befogadták Apollóst otthonukba (ApCsel 18:26). Látták, hogy neki, <<ékesszóló férfinak, aki hatalmas az Írásokban>> (24. v.), még mindig hiányzik némi felvilágosultság. Ezért nem kezdtek el panaszkodni ellene a háta mögött, hanem <<még szorgalmasabban magyarázták neki az ISTEN útját>> (26. v.).
Később visszaköltöztek Rómába. Egyre hűségesebb, független munkatársak lettek ISTEN Országában. Házuk egy Keresztény közösség gyülekezőhelyévé vált (Róma 16:3-5). Életük és szolgálatuk sokak számára áldás ösvényévé vált.
Egy ilyen áldás ösvényét követni valóban lenyűgöző. Először Pál lett áldás a háznépének. Aztán ők lettek áldás Apollósnak. Az utóbbi így áldotta tovább: <<Nagyon segített azoknak, akik kegyelemből hívtak. Mert állandóan üldözte a Zsidókat, nyíltan bizonyítva az Írások alapján, hogy JÉZUS a KRISZTUS (ApCsel 18:27-28).
Bár élettörténetünk egészen másképp bontakozik ki, mint Aquiláé és Priscillaé, ISTENNEK ugyanaz a célja minden népével: <<Megáldalak téged, és áldás leszel>>.
Szerző: Alfred Christlieb (1866. február 26. – 1934. január 21.), német teológus
Pál tanítása Korinthusban.
Vizsgáljuk meg, hol, hogyan és kiket tanított Pál Korinthusban.
1. Tanításának helyszíne ismét a Zsinagóga (iskola) volt. Negatív tapasztalatai ezzel a hellyel az utóbbi időben jelentősen megnőttek (17. fejezet, 1., 5., 13. vers). De szeretete változatlan maradt, türelme soha nem ingott meg, és továbbra is ott dolgozott, ahol az emberi természet szerint a legjobban elérhette testvéreit. Ebben is példakép számunkra (Példabeszédek 24:29).
2. Tanításának természete nem volt száraz és inspirációtlan. <<Tanítás és meggyőzés>> volt (Luther: <<meggyőződés>>). Pál hallgatói hamarosan felismerték, hogy egy Szent, ISTENI meggyőző erő közeledik hozzájuk (Jeremiás 20:7; ApCsel 26:28). ISTEN Igéje és ISTEN Lelke meggyőző volt, és ez a meggyőzés nem hagyja közömbösen az embert, hanem arra kényszerít, hogy KRISZTUS JÉZUS mellett vagy ellen döntsön.
Még ma is az Ige igazi hirdetése ötvözi a <<tanítást és a meggyőzést>>. A tanítás önmagában csak az elmét és az értelmet töltené be. A meggyőzés önmagában, oktatás nélkül, hiányozna az alap, és nem adna erőt az ISTENI úton járni.
3. Kiknek szólt Pál tanítása? Mindenkinek szólt, <<zsidóknak és görögöknek>>. Ahogyan egyetlen szombatot sem hagyott elmúlni anélkül, hogy ne hirdette volna KRISZTUST (<<minden szombaton>>), úgy azt sem akarta, hogy egyetlen lélek se maradjon ISTEN igéje nélkül. Már régen elutasította azt a hamis szűklátókörűséget, amely szerint ISTEN Országába való hívás csak Ábrahám leszármazottaihoz szólhat. Szíve nyitott volt, és minden népnek, Zsidóknak és Görögöknek egyaránt, be akarta mutatni az ÚR JÉZUS KRISZTUST.
JESUS CHRIST IS LORD!!! - SOLI DEO GLORIA!!!
ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH
<<Pavel vorbea în sinagogă în fiecare zi de Sabat şi îndupleca pe iudei şi pe greci>>. Faptele Apostolilor 18:4
Autor: Alfred Christlieb (26 februarie 1866 – 21 ianuarie 1934), teolog german
Povestea vieții lui Aquila și Priscila
1. Expulzarea din Roma
Citim în Faptele Apostolilor 18:2 că Aquila și soția sa, Priscila, sosiseră recent în Corint. La Roma, unde aveau o afacere de confecționare de corturi, ei, împreună cu toți ceilalți Evrei, primiseră un ordin de expulzare de la împăratul Claudius. Ce cacofonie de lamentări și vaiete trebuie să fi fost în acea vreme din cauza persecuției nedrepte a Evreilor! Claudius cu siguranță o dusese la îndeplinire pentru că căuta favoarea poporului, care nu-i plăcea pe Evrei.
Ca și ceilalți, Aquila și Priscila au fost profund afectați. Cu siguranță nu aveau nicio idee despre cum planul etern al lui DUMNEZEU avea să folosească această lovitură devastatoare pentru a aduce o cotitură Binecuvântată în viața lor. Claudius i-a expulzat pe Evrei din Roma chiar în momentul în care Pavel și-a început slujirea în Corint. În acest Oraș au găsit refugiu cuplul exilat. Acolo au intrat în contact cu Apostolul. Ceea ce au primit de la el a fost mult mai mult decât orice ar fi putut vreodată să le ia un împărat roman.
Suferința țesută în istoria familiei lor a devenit, sub Harul lui DUMNEZEU, o sursă de Binecuvântare. Nu trimite DUMNEZEU și astăzi greutăți în case și familii, cu intenția de a Binecuvânta? Oamenii sunt meniți să se conecteze cu EL, DUMNEZEULUI cel Viu, și să învețe să-i audă mesajul.
2. Timpul în Corint
Într-o zi, un Evreu străin, un coleg de negustorie, se apropie de atelierul de confecționare a corturilor recent deschis al lui Acuila în Corint. El cere să fie luat ca și coleg de muncă. Este Apostolul Pavel. Figura lui este mică și modestă. Înfățișarea și comportamentul său trebuie să-i fi inspirat încredere lui Acuila. Acuila l-a primit cu brațele deschise (v. 3) - și nu ar regreta niciodată! În noul lor coleg de apartament, Aquila și Priscila au găsit nu doar un lucrător capabil și conștiincios, ci au fost și conduși de el la o adevărată Convertire a Inimii. Cât de siguri trebuie să fi uitat cum să critice îndrumarea adesea de neînțeles a lui DUMNEZEU - expulzarea lor din Roma! Cât de siguri trebuie să fi devenit că DUMNEZEU are un plan pentru poporul Său și că până și dificilul și misteriosul le servesc interesele!
Viața de zi cu zi a celor trei colegi de apartament nu este descrisă în detaliu. Dar Aquila și Priscila au simțit cu siguranță curând ce Binecuvântare le adusese Pavel. Și-au dat seama: Avem cu noi un adevărat om al rugăciunii. Au descoperit: Noul coleg de apartament este credincios în treburile pământești, în îndeplinirea vocației sale și este un martor puternic al Evangheliei. Cât de mult trebuie să-L fi implorat Pavel pe DOMNUL: <<Dă-mi sufletele acestor membri ai casei noastre>>! Cât de mult trebuie să fi umplut conversațiile de la masă cu valoare spirituală, trecând dincolo de chestiunile de afaceri de zi cu zi! Cuvântul și conduita lui Pavel au lucrat împreună și, în cele din urmă, i-au convins pe Aquila și Priscila de Adevărul mesajului pe care îl aducea. Ei au devenit posesiunea DOMNULUI ISUS HRISTOS.
Să nu ne obosim să ne rugăm cu stăruință pentru convertirea membrilor casei noastre. Să implorăm ca o lucrare profundă și temeinică a DUHULUI să aibă loc în ei. Să ne asigurăm cu rugăciune că ei văd în noi unitatea Cuvântului și a Faptei. Atunci, miracolul unei Convertiri clare care a avut loc în casa lui Aquila și a Priscilei se poate repeta astăzi. Experiența din afacerea de confecționare a Corturilor din Corint servește drept o reamintire importantă pentru toți ucenicii DOMNULUI ISUS: Oricare ar fi sarcinile care vă revin, chiar și cele care se pot întinde departe, să nu uitați niciodată ce este cel mai aproape de voi: rugăciunea de mijlocire pentru propria voastră casă, umblarea înaintea lui DUMNEZEU în cercul vostru imediat și cel mai apropiat. Pavel a fost adesea un martor al lui ISUS HRISTOS în public, dar a fost și un martor pentru colaboratorul său din atelier. Unii aveau vise mărețe; doreau să răspândească Binecuvântări în întreaga lume și au neglijat să fie o Binecuvântare în primul rând în propriile lor case. Protecție suplimentară
Cu siguranță, în Corint, unde și-au început călătoria cu DOMNUL ISUS, Acuila și Priscila au trecut prin multe încercări ale credinței lor. Pavel a fost persecutat de dușmanii Evangheliei, confruntându-se cu proceduri legale și revolte (Faptele Apostolilor 18:6, 12-17). Cei care l-au adăpostit pe Apostol trebuie să fi experimentat și ei o oarecare ură și ostilitate. Dar au fost întotdeauna sub influența personală a lui Pavel și puterea rugăciunilor sale. Poate că în timpul unei astfel de revolte, și-au riscat chiar viața pentru viața lui Pavel (Romani 16:4).
Principalul test, însă, a venit mai târziu, când Acuila și Priscila au fost separați de Pavel. Deși l-au însoțit pe apostol de la Corint la Efes (Faptele Apostolilor 18:18-19), Pavel a continuat apoi fără ei. O, cum se întorc unii înapoi când un anumit Predicator sau Evanghelist, prin care au fost Binecuvântați, nu mai este acolo! La fel ca Israelul din vechime, ei cad la vițelul de aur imediat ce Moise dispare din vedere. Dar Acuila și Priscila au rămas credincioși. Aceasta arată că nu se îndreptaseră spre Pavel, instrumentul Binecuvântat, și nu se agățaseră de el, ci că se ținuseră cu adevărat strâns de ISUS HRISTOS însuși.
În Efes, Aquila și Priscila s-au arătat ospitalieri. L-au primit pe Apolo în casa lor (Faptele Apostolilor 18:26). Au văzut că lui, <<un om elocvent, puternic în Scripturi>> (v. 24), îi lipsea încă o oarecare iluminare. Așa că nu au început să se plângă de el pe la spatele lui, ci <<i-au explicat și mai sârguincios calea lui DUMNEZEU>> (v. 26).
Mai târziu, s-au mutat înapoi la Roma. Au devenit colaboratori din ce în ce mai credincioși și independenți în Împărăția lui DUMNEZEU. Casa lor a devenit locul de adunare al unei Comunități Creștine (Romani 16:3-5). Viața și slujirea lor au devenit o cale de Binecuvântare pentru mulți.
A urma o astfel de cale de Binecuvântare este cu adevărat uimitor. Mai întâi, Pavel a devenit o Binecuvântare pentru casa sa. Apoi, ei au devenit o Binecuvântare pentru Apolo. Acesta din urmă a transmis Binecuvântarea mai departe: <<A fost de mare ajutor, prin har, celor ce crezuseră. Căci îi prigonea neîncetat pe iudei, dovedind deschis prin Scripturi că ISUS este HRISTOSUL>> (Faptele Apostolilor 18:27-28).
Chiar dacă povestea vieții noastre se desfășoară cu totul diferit de cea a lui Aquila și Priscila, DUMNEZEU are același scop pentru tot poporul Său: „<<Te voi binecuvânta și vei fi o binecuvântare>>.
Autor: Alfred Christlieb (26 februarie 1866 – 21 ianuarie 1934), teolog german
Învățătura lui Pavel în Corint.
Să ne uităm unde, cum și pe cine a învățat Pavel în Corint.
1. Locul învățăturii sale a fost din nou Sinagoga (școala). Experiențele sale negative cu acest loc au crescut semnificativ în ultima vreme (capitolul 17, versetele 1, 5, 13). Dar dragostea lui a rămas neschimbată, răbdarea lui nu a șovăit niciodată și a continuat să lucreze acolo unde putea ajunge cel mai bine la Frații săi, conform firii omenești. El rămâne un exemplu pentru noi și în acest sens (Proverbe 24:29).
2. Natura învățăturii sale nu era seacă și lipsită de inspirație. Era o <<învățătură și o convingere>> (Luther: <<a convinge>>). Ascultătorii lui Pavel și-au dat seama curând că o putere Sfântă, Divină de convingere se apropia de ei (Ieremia 20:7; Faptele Apostolilor 26:28). Cuvântul lui DUMNEZEU și Duhul lui DUMNEZEU erau convingătoare, iar o astfel de convingere nu lasă pe nimeni indiferent, ci îl obligă să se decidă pentru sau împotriva lui HRISTOS.
Chiar și astăzi, adevărata proclamare a Cuvântului combină <<învățătura și convingerea>>. Învățătura singură ar umple doar mintea și intelectul. Convingerea singură, fără instrucțiune, ar lipsi temelia și nu ar oferi puterea de a merge pe Calea Divină.
3. Cui îi era îndreptată învățătura lui Pavel? Era îndreptată către toți, <<evrei și greci>>. Așa cum nu lăsa să treacă niciodată un singur Sabat fără să-L proclame pe HRISTOS (<<în fiecare Sabat>>), tot așa nu dorea să lase niciun suflet fără acest Cuvânt al lui DUMNEZEU. El respinsese de mult acea falsă îngustă vedere conform căreia chemarea la Împărăția lui DUMNEZEU ar trebui adresată doar urmașilor lui Avraam. Inima lui era deschisă și dorea să-L prezinte pe ISUS HRISTOS DOMNUL; tuturor popoarelor, Evreilor, precum și Grecilor.
JESUS CHRIST IS LORD!!! - SOLI DEO GLORIA!!!
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