ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH-03:05:202 ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH <<Als sie aber hörten, dass er sie in hebräischer Mundart anredete, beobachteten sie desto mehr Stille. Und er spricht>>: Apostelgeschichte 22,2 Eine dreifache Rücksichtnahme des Apostels auf seine Zuhörer Es ist lieblich zu beobachten, mit welch zarter Rücksichtnahme Paulus seine erregten Zuhörer behandelt. Das sehen wir an der Sprache, in der er zu ihnen redet, an der freundlichen und ehrerbietigen Anrede und an dem Hervorheben des ihnen gemeinsamen Bodens. 1. Er redet in hebräischer Sprache. Während Paulus mit dem Kommandanten der Tempelwache zu dessen Verwunderung in der für die Gebildeten üblichen griechischen Sprache geredet hatte (Kap. 21, 37), wendet er sich jetzt an seine Volksgenossen in hebräischen Worten, die ihnen am geläufigsten und auch den einfachsten Hörern am besten verständlich waren. Schon diese Sprache, in der er redete, beweist eine...
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ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH-02:05:2026 ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH <<Brüder und Väter, höret jetzt meine Verantwortung an euch>>! Apostelgeschichte 22,1 Drei naheliegende Fehler, die Paulus in der Rede nach seiner Gefangennehmung vermied. 1. Paulus klagt nicht über die ihm widerfahrene Ungerechtigkeit. Nachdem Paulus von dem Hauptmann die Genehmigung zu einer Ansprache an das Volk erhalten hatte, hielt er eine längere Rede (Vers 1 - 21). In dieser ist nicht nur das, was er sagte, für uns lehrreich, sondern auch das, was er nicht sagte. Zuerst hätte Paulus mit vollem menschlichen Recht über die geradezu empörende Behandlung, die ihm widerfahren war, Klage führen und den Zuhörern darüber Vorwurfe machen können. Wie ungerecht und roh war er überfallen, verleumdet und geschlagen worden! Bis dahin hatte Paulus noch gar nicht zu Worte kommen und auf alles antworten können. Nun er aber jetzt das Wort ergreifen konnte, hätte ...
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ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH-01:05:2026 ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH <<Als er es aber erlaubt hatte, winkte Paulus, auf den Stufen stehend, dem Volke mit der Hand; nachdem aber eine große Stille eingetreten war, redete er sie in hebräischer Mundart an und sprach>>: Apostelgeschichte 21,40 Wie mitten im wüsten Volkstumult GOTTES Herrlichkeit hindurchleuchtet. Bei der Gefangennahme des Paulus sehen wir die Hölle losgelassen. Wir hören wüstes, lautes Geschrei. Eine fanatisch-erregte Volksmenge stürzte sich auf Paulus. Wir sehen rohes Dreinschlagen auf den stillen, unscheinbaren Knecht GOTTES. Zur inneren Erbauung scheint uns dieser Anblick recht ungeeignet. Kann man sich da eine Glaubensstärkung holen, wo wir nichts als Teufelswirksamkeit vor uns sehen? Dennoch leuchtet aus dieser Schreckensszene GOTTES Herrlichkeit. In dreifacher Weise kann der Glaube sie beobachten: 1. GOTT zeig...
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ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH-30:04:2026 ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH <<Du bist also nicht der Ägypter, der vor diesen Tagen eine Empörung gemacht und die viertausend Mann Meuchelmörder in die Wüste hinausgeführt hat>>? Apostelgeschichte 21,38 Der von dem Kommandanten der römischen Besatzung erwähnte Aufruhr In einer Zeit, wo in manchen Ländern Aufruhrversuche gemacht und auch Jünger von JESUS bisweilen in dieselben hineingezogen und verwickelt werden, ist es lehrreich, einen Aufruhr aus vergangener Zeit anzuschauen. Der Kommandant der Besatzung erwähnt einen solchen, der in jener Zeit stattgefunden hatte. Wir wollen aus den wenigen Angaben die Geschichte desselben festzustellen suchen und seinen Führer, seine Anhänger und seinen Ausgang betrachten. 1. Der Führer des Aufruhrs. Bei dem Führer fällt uns zuerst auf, dass er ein Ausländer war. (<<Bist du nicht der Ägypter>>?) Es war ja...
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ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH-29:04:2026 ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH <<Die einen aber riefen dieses, die anderen jenes in der Volksmenge; da er aber wegen des Tumultes nichts Gewisses erfahren konnte, befahl er, ihn in das Lager zu führen>>. Apostelgeschichte 21,34 Der nach Klarheit suchende Hauptmann. Unser Text zeigt uns einen Mann, der mitten in einem Gewirr von Stimmen Klarheit bekommen möchte, auf welcher Seite das Recht liege. <<Einer rief dies, der andere das im Volk>> (Vers 34). So steht in unseren Tagen mancher in religiösen und sonstigen Fragen in einem solchen Stimmgewirr, dass er sich nicht zurechtfinden noch erkennen kann, wer recht hat. Für solche mögen drei Tatsachen, die in unserem Text liegen, zur Lehre dienen. 1. Die richtige Stellung war nicht da, wo der Zahl nach die Mehrheit war. Wenn jener römische Oberhauptmann die Frage des Rechts und Unrechts nach der Zahl der vor ihm s...