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  ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH-18:04:2026   ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH <<Als wir aber zu Jerusalem angekommen waren, nahmen uns die Brüder freudig auf>>. Apostelgeschichte 21,17 Die freundliche Aufnahme von Paulus in Jerusalem. Unser Text erzählt uns den Empfang des Apostels und seiner Gefährten bei den Christen in Jerusalem. Dieser Empfang war ein herzlicher (die Brüder nahmen uns <<g e r n>> auf) und soll uns beschäftigen. 1. Nicht immer war Paulus so aufgenommen worden. Als er nach seiner Bekehrung zu den Christen Jerusalems kam, wurde er äußerst vorsichtig und zurückhaltend behandelt. Man traute ihm nicht recht (Kap. 9, 26). Als er später zum sogenannten Apostelkonzil in Jerusalem eintraf, wurde er mit seinen Gefährten <<empfangen>> (Kap. 15, 4). Das war ein großer Fortschritt. Jetzt, wo er am Schluss seiner letzten Missionsreise noch einmal dort ankam, wurde er ...
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ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH-18:04:2026   ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH <<Es gingen aber auch einige von den Jüngern aus Cäsarea mit uns und brachten einen gewissen Mnason mit, einen Cyprier, einen alten Jünger, bei dem wir herbergen sollten>>. Apostelgeschichte 21,16 Mnason. Auf dem Weg nach Jerusalem war Paulus mit seiner Begleitung bei einem aus Zypern stammenden Christen namens Mnason zur Herberge. Die Heilige Schrift hat uns den Namen dieses Mannes aufbewahrt. 1. Wenn er auch kein Apostel wie Paulus war, kein Evangelist wie Philippus, kein Prophet wie Agabus, so war er doch ein <<Jünger>>. Schon dieser Titel gilt im Licht der Ewigkeit mehr als alle Ehrentitel der Welt. 2. Er wird weiter <<ein alter Jünger>> genannt, d. h. ein Christ, der schon lange auf dem Lebensweg war, also kein Anfänger, sondern ein solcher, der trotz aller Verfolgungsstürme und mancherlei Erfahrungen sich ni...
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ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH-17:04:2026  ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH <<Nach diesen Tagen aber machten wir unsere Sachen bereit und gingen hinauf nach Jerusalem>>. Apostelgeschichte 21,15 Paulus und seine Jünger treffen Vorbereitungen zur Abreise. Der Ausdruck, den Luther übersetzt <<Wir entledigten uns>> (nämlich alles dessen, was zur Mitnahme auf das Fest nach Jerusalem unpassend oder hinderlich war) ist nach dem Grundtext noch umfassender zu verstehen: <<Wir machten uns reisefertig>> (Übersetzung Menge), d. h. wir verschafften uns alles das, was zur Teilnahme am Fest nötig war. Paulus traf also auch nach dieser äußeren Seite hin die nötigen Reisevorbereitungen. Es gibt Menschen, die sich von einem geisterfüllten Knecht GOTTES einen ganz falschen Begriff machen, als ob ein solcher für äußere zeitliche Angelegenheiten gar kein Interesse oder Verständnis mehr hätte und...
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ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH-16:04:2026   ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH <<Als er sich aber nicht überreden ließ, schwiegen wir und sprachen: Der Wille des HERRM geschehe>>! Apostelgeschichte 21,14 <<Wir schwiegen und sprachen: Des HERRN Wille geschehe>>! Schweigen können in Zeiten der Trübsal, ist ein Zeichen der Kraft. Es gibt allerdings ein äußerliches Schweigen, bei dem es im Innern des Menschen tobt in lauter Empörung. Das ist hier nicht gemeint. Die Jünger, von denen unser Text spricht, hatten lange gesucht, ihren geliebten Lehrer Paulus von der gefahrdrohenden Reise nach Jerusalem abzuhalten. Da sie aber merkten, dass sein Entschluss auf höheren Befehl gefasst war, schwiegen sie. Wahrlich, solches Schweigen ist Gold. Lernen wir von diesen Christen in Cäsarea! Lernen wir, im Schmerz stille sein. Vermeiden wir unnötiges Erzählen und Klagen. Aber das Schweigen der Jünger ging über in das ...
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ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH-15:04:2026  ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH <<Als er sich aber nicht überreden ließ, schwiegen wir und sprachen: Der Wille des HERRN geschehe>>! Apostelgeschichte 21,14 Gegen sich selbst bitten »Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.« Jetzt merkst du, dass GOTT uns in diesem Gebet befiehlt, gegen uns selbst zu bitten. Er sagt uns damit, wir hätten keinen größeren Feind als uns selbst. Denn unser Wille ist das Größte in uns, und dagegen müssen wir bitten: »O VATER, lass mich nicht so tief fallen, dass mein Wille geschehen soll. Brich meinen Willen, wehre meinem Willen, dass es bei mir nicht nach meinem, sondern nach Deinem Willen gehe. Denn also ist es im Himmel, da gibt es keinen Eigenwillen – möge es auch auf Erden so sein!« Solch ein Gebet, wenn es eintrifft, tut der alten Natur sehr weh. Unser Eigenwille ist das tiefste und größte Übel in uns, und nichts ist uns ...
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ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH-14:04:2026  ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH <<Als er sich aber nicht überreden ließ, schwiegen wir und sprachen: Der Wille des HERRN geschehe>>! Apostelgeschichte 21,14 Die Brüder in Cäsarea fügen sich in den Entschluss von Paulus. Das Wort: <<Wir schwiegen und sprachen>> klingt wie ein Widerspruch. Wer schweigt, spricht nicht, und wer spricht, schweigt nicht. Aber dieser Widerspruch ist nur scheinbar. <<Wir schwiegen>> heißt: Wir hörten auf, noch weiter in Paulus zu dringen. Unser Bemühen, ihn von der Reise nach Jerusalem zurückzuhalten, nahm ein Ende. Unser Bitten verstummte. Wie ungeistlich wäre es gewesen, wenn jene Christen nicht aufgehört hätten, Paulus von der Unrichtigkeit seines Entschlusses überzeugen zu wollen, wenn sie immer aufs neue versucht hätten, ihn zum Bleiben zu bewegen. Ihr Schweigen lässt ihre gebeugte Herzensstellun...
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ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH-13:04:2026   ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH <<Paulus aber antwortete: Was machet ihr, dass ihr weinet und mir das Herz brechet? Denn ich bin bereit, nicht allein gebunden zu werden, sondern auch in Jerusalem für den Namen des HERRN JESUS zu sterben>>. Apostelgeschichte 21,13 Autor: Aiden Wilson Tozer (* 21.04.1897; † 12.05.1963) US-amerikanischer evangelischer Pastor und Autor (besser bekannt als A. W. Tozer) Sich für Gottes Willen zu entscheiden, bedeutet nicht die Leugnung des menschlichen freien Willens Einmal stellte jemand die bedenkenswerte Frage: »Wenn wir beten: ›Nicht mein Wille geschehe, sondern der Deine!‹, verleugnen wir dann nicht unseren Willen, indem wir uns weigern, diese Kraft zur Entscheidung einzusetzen, die doch Teil unserer GOTTES-ebenbildlichkeit ist?« Die Antwort ist ein schlichtes »Nein« – aber das Ganze bedarf weiterer Erklärungen. Kein absichtlich vollzog...